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REBSORTEN

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AGLIANICOBARBERACABERNET FRANCCABERNET SAUVIGNON
CANAIOLO NEROCARRICANTECATARRATTOCHARDONNAY
CORTESECORVINACREMANT DE BOURGOGNEDOLCETTO
FIANOFRANCIACORTAFRAPPATOGARGANEGA
GRENACHEGRILLOGRÜNER VELTLINERLAGREIN
LAMBRUSCOMALVASIAMARZEMINOMERLOT
MOLINARAMONTEPULCIANONEBBIOLONEGROAMARO
NERO D`AVOLAPERRICONEPETIT ARVINEPINOT NOIR
PRIMITIVORIBOLLA GIALLARIESLINGROERO ARNEIS
RONDINELLASANGIOVESESAUVIGNON BLANCSEMILLON
SYRAHST. LAURENTSUSUMANIELLOTEROLDEGO
TOCAI FRIULANOTREBBIANOVERDECAVERDICCHIO
VERMENTINOVERNATSCHWEISSBURGUNDERWELSCHRIESLING
ZIBIBBO

 

AGLIANICO

Aglianico ist eine sehr alte Rotweinsorte, die hauptsächlich in der Basilikata und in Kampanien angebaut wird. Sie wurde vor über 2500 Jahren von den Griechen als vitis hellenica nach Kampanien eingeführt und verbreitete sich von dort nach Apulien und in die Basilikata. Sie gilt als eine der besten Rebsorten Süditaliens und gewinnt mittlerweile auch außerhalb Italiens an Bekanntheit.

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BARBERA

Barbera ist eine hochwertige Rebsorte aus dem Piemont, wo sie schon im 13. Jahrhundert im Monferrato angebaut wurde. Sie ist heute in ganz Italien verbreitet und gilt als anpassungsfähig und ertragstark. Dort belegt sie knapp 28.300 Hektar Rebfläche (Stand 2000, Quelle Ismea ISTAT 2003) und rangiert damit nach der Sangiovese und dem Montepulciano auf dem dritten Platz unter den roten Sorten. Noch Anfang der 1990er Jahre betrug die Fläche allein in Italien mehr als 47.000 Hektar.

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CABERNET FRANC

Der Cabernet Franc (Kürzel Cf), auch Cabernet franc oder Cabernet Frank, ist eine Rotweinsorte. Sie ist nicht so verbreitet wie der bekanntere Cabernet Sauvignon, allerdings genügsamer hinsichtlich der klimatischen Anforderungen. Bis heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen (die anderen Sorten sind Cabernet Sauvignon, Carménère, Malbec, Merlot und Petit Verdot). Cabernet Franc ist ein Verschnittwein, vor allem in Frankreich und Italien (hier Cabernet Frank). Im Vergleich zum Cabernet Sauvignon ist der Tanningehalt geringer, die Weine weisen eine deutlich geringere Adstringenz auf und sind daher jünger trinkbar.

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CABERNET SAUVIGNON

Der Cabernet Sauvignon ist eine Rotweinsorte. Die Rebe hat so große Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie als Edelrebe bezeichnet wird.

Beheimatet ist sie im Bordelais, hat aber von hier ihren Siegeszug in die ganze Weinbau-Welt angetreten, in jüngerer Vergangenheit verstärkt auch nach Übersee. Mit rund 200.000 Hektar Rebfläche weltweit liegt sie an siebter Stelle, wurde aber von der Sorte Merlot als am weitesten verbreitete rote Qualitätssorte überholt. Auch außerhalb ihrer Heimat behält die Sorte ihre Eigenart und ihren Charakter, wobei die Intensität der Charakteristika durch den Einfluss der Böden oder des Klimas variieren kann.

Wiedererkennungsmerkmale des Cabernet Sauvignons sind der Traubengeruch von schwarzen Johannisbeeren (Cassis), der zum Teil durch einen Geruch von Zedernholz begleitet wird, und die tiefdunkle Farbe der Weine. Darüber hinaus weisen die Weine immer einen konzentrierten Fruchtgeschmack mit einem tragenden Gerüst von Tanninen und Säuren auf. Erschwert wird die Identifizierung der Traube im Wein durch die Tatsache, dass die Rebe kaum sortenrein angeboten wird.

Die Charakteristika der Rebsorte haben diverse Rebzüchter zu neuen Kreationen angeregt. Während man im kühlen Weinbauklima insbesondere die tiefe Farbe der Weine mit einer frühen Reife zu kombinieren versucht, liegt das Hauptaugenmerk im warmen Anbauklima auf finessenreichen Sorten mit entsprechender Hitzefestigkeit.

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CANAIOLO NERO

Canaiolo Nero oder einfach nur Canaiolo ist eine alte Rotweinsorte aus Italien. Ihr Anbau beschränkt sich auf Mittelitalien und Sardinien. In den 1990er Jahren lag die bestockte Rebfläche bei 4.306 Hektar.

Als Bestandteil des Chianti ist die Sorte vor allem in der Toskana verbreitet. Weniger häufig ist sie in anderen mittelitalienischen Weinbaugebieten zu finden, so in der Emilia-Romagna und in Umbrien. Zugelassen ist die Rebsorte in den DOC-Weinen Barco Reale di Carmignano, Carmignano, Chianti, Chianti Classico, Colli dell'Etruria Centrale, Colli Etruschi Viterbesi, Colline Lucchesi, Lago di Corbara, Maremma Toscana, Montecarlo, Rosso di Montepulciano, Rosso Orvietano, San Gimignano, Torgiano, Torgiano Rosso Riserva und Vino Nobile di Montepulciano.

In der Regel wird Canaiolo Nero nur als Verschnittpartner ausgebaut, er bringt neben der intensiven Farbe vor allem einen ausgeprägten Duft mit. Sortenrein vinifiziert ist der Wein eher bitter und zu farbintensiv.

In Umbrien gibt es auch eine weiße Variante, Canaiolo Bianco (im Orvieto auch als Drupeggio bekannt). Ohne wirtschaftliche Bedeutung ist die rosa Variante, der Canaiola Rosa.

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CARRICANTE

Carricante ist eine autochthone Weißweinsorte Süditaliens und wird auf Sizilien kultiviert. Dort ist die spätreifende Sorte Hauptbestandteil im DOC-Weißwein Etna. Zumeist wird sie mit den Rebsorten Catarratto Bianco comune, Catarratto Bianco lucido und/oder Minnella Bianca verschnitten. Sortenrein ausgebaut ergibt die Sorte Carricante einen frischen, strohgelben, leicht duftigen Weißwein. Der Name Carricante kommt vom italienischen caricare (laden, belasten) und bezieht sich auf die Ertragsstärke der Sorte. Aktuell (Stand 2001) sind ca. 810 Hektar Rebfläche mit dieser Rebsorte bestockt. Trotz ähnlicher Synonyme ist sie nicht mit der roten Sorte Nocera (die auch Carricante Nero genannt wird) verwandt.

Synonyme: Carricanti, Catanese Bianco, Catarratto alla porta bianca di Sicilia, Catarratto amantidatu, Catarratto Mantellato, Catarratto Scalugnatu, Catarratto Scarugnatu, Nocera Bianca

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CATARRATTO

Diese Rebsorte wird fast ausschließlich auf Sizilien und in der italienischen Region Kalabrien angebaut. In Tunesien sind ebenfalls einige kleine Anpflanzungen bekannt, die durch italienische Auswanderer dorthin gebracht wurden. Sie ist mit fast 65.000 Hektar Rebfläche nach der Trebbiano-Familie die meistangebaute weiße Sorte Italiens und noch vor Catarratto Bianco lucido die wichtigste Vertreterin der Catarratto-Familie. Auf Sizilien wird sie hauptsächlich in den Provinzen Agrigent, Catania, Caltanissetta, Enna, Palermo, Syrakus und Trapani angebaut.

Die spätreifende Sorte erbringt säurebetonte, aromatische und alkoholreiche Weine, die im Aroma einem Madeirawein ähneln. Sie wird für die Herstellung von Marsala, Wermut und für die auf der Insel Sizilien in großen Mengen hergestellten Vino da Tavola wie zum Beispiel dem bekannten „Corvo“ verwendet. In den DOC - Weinen Alcamo, Contea di Sclafani, Erice, Etna, Monreale, Salaparuta, Santa Margherita di Belice, Contea di Sclafani ist sie Hauptbestandteil oder Verschnittpartner.

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CHARDONNAY

Chardonnay ist eine weiße Rebsorte und weltweit so begehrt, dass sie als Edelrebe gilt. Ursprünglich ist sie im Burgund beheimatet und nach der gleichnamigen Gemeinde benannt. Die Rebsorte Chardonnay ist eine natürliche Kreuzung der Sorten Pinot und Gouais Blanc. In Italien gilt sie als viertwichtigste, weiße Sorte.

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CORTESE

Cortese ist eine Rebsorte, die vor allem in der italienischen Region Piemont angebaut wird, aber auch in der Lombardei und in Venetien (hier unter dem Namen ‘Bianca Fernanda’). 1798 wurde sie unter dem Namen ‘Curteisa’ als wichtigste Rebsorte der Provinz Alessandria erwähnt. In den 1990er Jahren waren in Italien insgesamt 2.951 Hektar Rebfläche mit Cortese bestockt.

Aus ihr werden berühmte Weine hergestellt, wie zum Beispiel der DOCG Gavi und die DOC Weine Bianco di Custoza, Colli Tortonesi, Cortese dell’Alto Monferrato, Garda, Monferrato, Oltrepò Pavese sowie Piemonte.

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CORVINA

Corvina Veronese ist eine aus der Talebene von Verona stammende auch heute noch fast ausschließlich dort im Veneto beheimatete rote Rebsorte. Sortenrein ausgebaut ist sie wenig erfolgreich, da sie nicht harmonisch genug ist. Sie ist aber die Hauptsorte für Valpolicella-Weine sowie Bardolino, Recioto und Amarone, wo sie häufig mit den Sorten Rondinella und Molinara verschnitten wird.

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CREMANT DE BOURGOGNE

Der Crémant de Bourgogne ist ein mit ca. 12 Vol.-% eher leichter Schaumwein der Weinbauregion Burgund. Die Schaumweine der Region zeichnen sich durch ihren fruchtigen Charakter aus und werden in der Hauptsache aus den Rebsorten Pinot Noir, Pinot Gris, Pinot Blanc und Chardonnay, zum Teil aber auch aus den Sorten Gamay, Aligoté, Melon de Bourgogne oder Sacy verschnitten. Der seltenere Crémant de Bourgogne rosé wird aus dem Pinot Noir und /oder Gamay unter Hinzugabe beliebiger weißer Grundweine gekeltert. Die verarbeiteten Reben müssen in jedem Fall aus dem Burgund kommen. Aufgrund der Anwendung der klassischen Flaschengärung, das dem Herstellverfahren des Champagners gleicht, wird der Wein als Crémant bezeichnet: ein Indiz für hohe Qualität. Der Begriff Crémant wurde frankreichweit eingeführt, als sich die Weinbauern der Champagne erfolgreich beim Verbot der weltweit gebräuchlichen Bezeichnung Méthode Champenoise zur Charakterisierung der Flaschengärung durchsetzten. Der Crémant sollte spätestens 3 Jahre nach dem Kauf der Flasche bei einer Trinktemperatur von 7-8 °C genossen werden.

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DOLCETTO

Dolcetto ist eine Rotweinsorte, die in Italien angebaut wird. Für die Bedeutung des Namens gibt es verschiedene Varianten. Häufig findet sich die Variante, Dolcetto hieße übersetzt „der kleine Süße“ und werde auch als Douce noir bezeichnet. In verschiedenen Weinführern findet sich aber auch die Erklärung, Dolcetto leite sich vielmehr von dem Dialektwort dusset ab, was Rücken oder Hügel bedeute und darauf hinweise, dass der Dolcetto häufig auf gleichen Hügeln wie der Nebbiolo wachse, allerdings dann auf der Schatten- und nicht auf der Sonnenseite, da der Dolcetto schneller reift. 

Dolcetto-Trauben liefern einen intensiv rubinroten Wein mit leichter Tendenz zu Granat-Tönen in der Alterung. Trocken und weich ausbalanciert besticht er mit einer angenehmen, leicht bitteren Mandelnote. Optimal zu genießen sind die Weine meist ab einem Jahr der Alterung.

Einige Experten vermuten den Ursprung der Traube in Frankreich, wahrscheinlicher ist jedoch ihr Ursprung im Monferrato um das Jahr 1000. Die systematische Kultivierung darf im Mittelalter angenommen werden. So findet der Dolcetto erste Erwähnung durch Graf Nuvolone Ende des 18. Jahrhunderts, dort noch „Dosset“ genannt. Vom Monferrato fand die Sorte schnell Verbreitung nach Westen, so u.a. nach Ligurien (wo die Sorte oft Ormeasco genannt wird) und in die Gegenden um Mailand und Piacenza.

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FIANO

Fiano ist eine sehr alte autochthone Weißweinsorte Süditaliens. Sie ist vor allem in der italienischen Region Kampanien verbreitet. Fiano wurde schon von den Römern kultiviert, die sie wegen ihrer großen Anziehungskraft auf Bienen (lat. apis, italienisch ape) auch Vitis apiana nannten. Anfang der 1990er Jahre belegte Fiano eine bestockte Rebfläche von 251 Hektar.

Sie erbringt aromatische, würzige Weißweine mit einem würzigen Honig- und Nuss- Bouquet, die lange lagerfähig sind. Aus der Rebsorte Fiano werden die DOC Weine Cilento und Sannio sowie der DOCG Wein Fiano di Avellino hergestellt.

Synonyme sind Apiana, Apiano, Faiano, Fiana, Fiano di Avellino, Fiore Mendillo, Foiano, Latina Bianca, Latino, Latino Bianco und Santa Sofia.

Fiano Minutolo, Fiano Aromatico und Fianello, auch unter den Synonymen Minutola und Greco Aromatico bekannt, sind nicht mit dem Fiano identisch. Es handelt sich hierbei um eine stark aromatische Sorte, die hauptsächlich in Apulien angebaut wird.

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FRANCIACORTA

Franciacorta ist eine noch junge italienische Weinbauregion in der Lombardei mit DOC-Status seit 1967.
Der Bereich erstreckt sich auf 23 Gemeinden südlich des Iseosees in der Provinz Brescia. Die bestockte Rebfläche beträgt etwa 2530 ha. Erzeugt wurden von dieser Fläche 129.156 Hektoliter Wein.[1] Die DOCG gilt für Weiß-, und Schaumwein. Die Appellation umfasst folgende Sorten: Franciacorta, Franciacorta Satèn, Franciacorta Rosé, Franciacorta millesimato und Franciacorta riserva.

Trotz seiner guten Lage auf mineralischen Böden von Alpenausläufern sowie des milden Klimas in der Nähe des Iseosees hatte der Wein der Franciacorta nur örtliche Bedeutung erreicht. Erst in den 1960er-Jahren stellte das Weingut Berlucchi die ersten professionell hergestellten Schaumweine vor. Die Nachfrage nach dem im Stil eines Champagner hergestellten Spumante wuchs rasch an und brachte der Region einen Boom.

Der Schaumwein hat seit 1995 DOCG-Status.

Zugelassene Gemeinden zur Herstellung des Franciacorta sind Paratico, Capriolo, Adro, Erbusco, Corte Franca, Iseo, Ome, Monticelli Brusati, Rodengo Saiano, Paderno Franciacorta, Passirano, Provaglio d’Iseo, Cellatica, Gussago sowie Teilbereiche der Gemeinden Cologne, Coccaglio, Rovato und Cazzago San Martino.

Rebsorten

  • Franciacorta wird aus den Rebsorten Chardonnay und Pinot Noir, der hier Pinot Nero heißt, hergestellt, wobei maximal 50 % Pinot nero enthalten sein dürfen.
  • Für die Herstellung von Franciacorta Rosé müssen mindestens 25 % Pinot Noir enthalten sein.
  • Für die Herstellung von Franciacorta Satèn ist die Verwendung von Pinot Noir nicht erlaubt.

Reifung
Folgende Mindestreifezeiten ab dem Tag der Abfüllung bis zum Degorgieren sind:

  • Franciacorta 18 Monate
  • Franciacorta Rosé 24 Monate
  • Franciacorta Satèn 24 Monate
  • Franciacorta millesimato 30 Monate
  • Franciacorta Rosé millesimato 30 Monate
  • Franciacorta Satèn millesimato 30 Monate
  • Franciacorta riserva 60 Monate
  • Franciacorta Rosé riserva 60 Monate
  • Franciacorta Satèn riserva 60 Monate

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FRAPPATO

Die Rotweinsorte Frappato wird im Gebiet von Vittoria im Südosten der Insel Sizilien angebaut (Provinzen Ragusa und Syrakus).

Sie erbringt dort helle und lebendige Rotweine und wird zum Beispiel in den DOC-Gebieten Cerasuolo di Vittoria (DOCG) und Eloro Frappato verwendet. Die Sorte kann sortenrein ausgebaut werden. Besonders häufig verschnitten wird sie mit den Rebsorten Nerello Cappuccio, Nerello Mascalese und Nero d’Avola.

Obwohl sie einen hervorragenden komplexen Wein mit Rasse und Charakter ergeben kann, belegte die sehr spätreifende Rebe Anfang der 1990er Jahre nur noch 791 Hektar. In einer 2008 veröffentlichten Untersuchung wurde bei Frappato eine Verwandtschaft zur Rebsorte Sangiovese hergestellt. Aufgrund der noch nicht zweifelsfrei ermittelten Eltern der Sorte Sangiovese lässt sich das genaue verwandtschaftliche Verhältnis noch nicht präzisieren.

Synonyme: Frappato Nero, Frappato di Vittoria, Frappatu, Frappatu di Vittoria, Nerello, Nero Capitano, Surra

Abstammung: autochthone Rebsorte Siziliens

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GARGANEGA

Garganega ist eine Weißweinsorte, die vor allem in der italienischen Region Veneto verbreitet ist. Die Rebe ist auch häufig in den italienischen Regionen Lombardei und Umbrien anzutreffen.

Sie ist mit ca. 13.050 Hektar (1998) Anbaufläche eine der wichtigsten italienischen Weißweinreben und Hauptbestandteil wichtiger Weißweine, zum Beispiel Colli Berici, Colli Euganei, Gambellara oder Soave. Zudem wird die Rebsorte zur Produktion von süßem Recioto di Soave verwendet.

In getrocknetem Zustand können die Beeren zu Vino Santo verarbeitet werden. Lokal ist die Sorte auch als Tafeltraube beliebt.

Die spätreifende Sorte ist sehr ertragreich und bringt duftige Weine mit angenehmem, wenn auch nur leichtem Mandel- und Zitronenaroma hervor. Bei rigoroser Ertragsbeschränkung können dichte, füllige Weine hergestellt werden.

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GRENACHE

Die Grenache ist eine Rotweinsorte und die vierthäufigst angebaute der Welt mit einer geschätzten Rebfläche von mindestens 240.000 Hektar. In Frankreich heißt sie auch Grenache noire, in Spanien Garnacha, in Katalonien Garnatxa und auf Sardinien Cannonau. Weitere Anbaugebiete sind die italienischen Regionen Toskana (unter dem Namen Alicante), Sizilien, Kalabrien und die Insel Ischia (wo die Sorte Guarnaccia genannt wird). Ferner wird Grenache in Australien, Argentinien und Kalifornien angebaut.

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GRILLO

Die Weißweinsorte Grillo stammt aus Italien und wird heute vorwiegend auf Sizilien angebaut. Sie soll aus der Region Apulien stammen und ist erst nach der Reblaus-Katastrophe Ende des 19. Jahrhunderts nach Sizilien gekommen, wo sie zuerst im berühmten Dessertwein Marsala eingesetzt wurde.

Heute ist sie in allen Provinzen Siziliens empfohlen und auf dem italienischen Festland in der Provinz Brindisi zugelassen. Grillo erbringt blassgelbe Weine, die alkohol- und extraktreich sind. Sie verfügen überdies über einen leichten Gerbstoffgehalt. In der Regel werden die Weine im Verschnitt mit Catarratto Bianco comune, Catarratto Bianco lucido und Inzolia verwendet.

Die bestockte Rebfläche mit Grillo beträgt in Italien ca. 2.250 Hektar und wird auch in kleinen Mengen in Brasilien, Australien und Mexiko angebaut.

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GRÜNER VELTLINER

Grüner Veltliner oder Weißgipfler ist eine Weißweinsorte. Sie ist die wichtigste und verbreitetste Rebsorte von Österreich und wird im Ausland oft als "österreichische Nationalsorte" angesehen. Vor allem findet sie in Niederösterreich optimale Standortsbedingungen.

Der ‘Grüne Veltliner’ ist die wichtigste autochthone Rebsorte von Niederösterreich.

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LAGREIN

Lagrein ist eine Rotweinsorte, die aus Südtirol stammt und dort angebaut wird (autochthon). Aus ihr werden Rosé- und Rotweine gekeltert: Die Roséweine heißen Lagrein Kretzer oder Lagrein Rosato, die Rotweine heißen Lagrein Dunkel bzw. Lagrein scuro, neuerdings auch nur mehr einfach Lagrein.

Lagrein ist laut genetischen Untersuchungen von José Vouillamoz in Norditalien mit den Rebsorten Teroldego und Marzemino verwandt. Außerdem besteht eine Verwandtschaft zum Syrah und somit auch zu Dureza und Mondeuse Blanche.

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LAMBRUSCO

Lambrusco ist ein Wein aus der Region Emilia-Romagna, Italien, der aus der Rotweinsorten-Familie gleichen Namens gekeltert wird. Insgesamt gibt es etwa sechzig verschiedene Variationen dieser Sorte. Sie wird außerdem noch in der Lombardei und in kleinen Mengen in Südtirol angebaut. Auch in Argentinien wird Lambrusco in geringen Mengen angebaut, er heißt dort Lambrusco Measini oder Lambrusco Maestri.

Die Sorte ist sehr alt, sie wird unter dem Namen Labrusca bereits bei Schriftstellern der römischen Antike erwähnt.

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MALVASIA

Malvasia. Eine der großen alten Rebsorten der Weingeschichte, die antiken bzw. griechischen Ursprungs ist. Den feinsten trockenen Malvasia Italiens gibt es im Friaul. Die Rebsorte wird dort als Malvasia Istriana kultiviert und soll durch venezianische Seefahrer dorthin gebracht worden sein. Im Friaul kann sie, je nach Weinbereitung, jene aromatische Komplexität und Spannung entwickeln, die an ihre süßen Verwandten aus Süditalien oder Frankreich erinnert, nur daß sie trocken ausgebaut wird.

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MARZEMINO

Marzemino ist eine alte Rotweinsorte, die vermutlich aus Italien stammt. Sie ist bereits seit dem 15. Jahrhundert im Etschtal (südlich von Trient Val Lagarina z. dt. Lagertal genannt) im norditalienischen Trentino nachgewiesen. Häufig wird auch behauptet, die Rebsorte stamme aus einem Kärntner Dorf namens Marzemin. Ein solches Dorf gibt es jedoch nicht. In den 1990er Jahren wurde in Italien eine bestockte Rebfläche von 863 Hektar erhoben. Lorenzo da Ponte und Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) haben mit der Oper Don Giovanni dem Marzemino-Wein mit dem Ausruf "Versa il vino. Eccellente marzimino!" ein Denkmal gesetzt.

Früher war der Marzemino Bestandteil des Rezepts des Chianti. Heute wird er noch in kleinen Mengen in den Regionen Trentino-Südtirol, Emilia-Romagna, Lombardei und Venetien kultiviert. Marzemino wird zum Beispiel in Weinen der DOC - Weine Breganze, Capriano del Colle, Cellatica, Colli di Conegliano, Garda und Trentino verwendet.

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MERLOT

Merlot ist eine Rotweinsorte. Sie stammt ursprünglich vermutlich aus Frankreich aus der Gegend um Bordeaux. Bis heute ist sie eine der sechs Rebsorten, die für Rotweine im Bordeaux verwendet werden dürfen (die anderen Sorten sind Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Carménère, Malbec und Petit Verdot). Die frühreifende Sorte ergibt fruchtige, körperreiche und vollmundige Weine, die nach wenigen Jahren der Lagerung genussreif sind. Dieser Tatsache ist ihre jetzige Popularität zu verdanken. In den Cuvées machen sich bereits Minderheitsanteile Merlot vorteilhaft bemerkbar: Die Weine werden früher zugänglich, möglicherweise jedoch unter Einbußen bei der Langzeit-Haltbarkeit. In der Alterung (mittel bis gut) kann ein Merlot gewinnen und weicher werden, oft jedoch verfliegen die Fruchtaromen, und Kräuteraromen drängen in den Vordergrund.

Die Bezeichnung Merlot kommt vom französischen Wort merle (deutsch Amsel) und soll auf die Vorliebe der Amseln für die rote Rebsorte hinweisen. Der Name kann aber auch eine Anspielung auf die schöne schwarzblaue Färbung der Beeren sein.

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MOLINARA

Molinara ist eine Rotweinsorte. Sie wird vor allem in Italien angebaut und ihr Anbau ist in den Provinzen Mantua (Lombardei) sowie Verona (Venetien) empfohlen. Dort ist sie Bestandteil der bekannten Valpolicella-Weine: Bardolino, Amarone della Valpolicella, Ripasso und Recioto della Valpolicella sowie des weniger bekannten Colli Morenici Mantovani del Garda. In den 1990er Jahren wurde eine bestockte Rebfläche von 1.631 Hektar erhoben, die sich in der Hauptsache in der Nähe des Gardasees befinden.

Der Name ‘Molinara’ (zu deutsch Mühle) spielt auf die Beeren an, die aussehen, als seinen sie mit Mehl bestäubt.

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MONTEPULCIANO

Montepulciano ist eine Rotweinsorte, die mit einem etwa vier Prozent-Anteil den sechsten Rang im Weinbau in Italien einnimmt.

Hauptanbaugebiete sind die Regionen Abruzzen, wo der gleichnamige Wein Montepulciano d’Abruzzo, der zu mindestens 70 % aus dieser Rebsorte bestehen muss, hergestellt wird, sowie Marken, Umbrien und Apulien. Montepulciano stellt, neben dem Sangiovese, die wichtigste Rebsorte Mittelitaliens dar.

Die Sorte Montepulciano wird auch Cordisco, Morellone, Primaticcio und Uva Abruzzi genannt.

Die aus den Trauben der Rebsorte Montepulciano erzeugten Weine sind farbintensiv, bodenständig bis feinwürzig, kräftig bis alkoholreich. Sie sind zwar gut lagerfähig, können aber auch gut jung getrunken werden.

Weitere Weine, die hauptsächlich aus Trauben der Montepulciano-Rebe gekeltert sind:
der Controguerra rosso und Controguerra Passito Rosso in der Region Abruzzen
Rosso Conero und Rosso Piceno in der Region Marken
Biferno in der Region Molise
San Severo rosso in Apulien.

Daneben werden die Montepulciano-Trauben bei der Erzeugung vieler anderer Weine aus den besagten Regionen verwendet, auch wenn sie dann nicht den Hauptbestandteil stellen.

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NEBBIOLO

Die Rebe Nebbiolo stammt aus dem Piemont und liefert tanninreiche, ausdrucksstarke Weine, die lange reifen müssen. Der Nebbiolo gehört zu den am langsamsten reifenden Weinen überhaupt, aber damit auch zu denen, die ihre Qualität am längsten behalten. Der Name wird von nebbia abgeleitet, was Nebel bedeutet und deutet auf den weißen Belag auf den Beeren hin, der sich bei Vollreife bildet. Wenn die dickschalige und kleinbeerige Sorte reif wird, kommt es häufig vor, dass Nebel die Hügel bedeckt. Deshalb gibt es bei Nebbiolo-Weinen an sich sehr große Jahrgangsschwankungen, je nachdem, wie vor allem der Herbst ausfällt. Nebbiolo wurde vermutlich seit der Antike im Hügelland des Monferrato und der Langhe angebaut. Er wird bereits in Schriften des 13. und 14. Jahrhunderts namentlich erwähnt.

Der Nebbiolo gehört zu den anspruchsvollsten Rebsorten, was Boden und Lage betrifft. Er gedeiht praktisch nur auf kalkhaltigen Mergelböden und verlangt steile Süd- oder Südwestlagen. Dieser extreme Anspruch ist wohl Ursache dafür, dass, anders als bei anderen Sorten, wirklich hochwertige Weine in den Überseegebieten bisher nicht gekeltert wurden. Es fehlt an den nötigen perfekten Lagen. Lediglich der Bodega Juan Carrau in Uruguay gelingt es, einen Nebbiolo-Wein (Den Vilasar) herzustellen.

Die bekanntesten Nebbiolo-Weine sind:
Barolo DOCG
Barbaresco DOCG
Roero DOCG
Nebbiolo d’Alba DOC
Langhe Nebbiolo DOC
Sforzato di Valtellina DOCG

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NEGROAMARO

Negroamaro enthält reichhaltige Fruchtaromen nach schwarzer Johannisbeere und Kirsche. Bis vor kurzem wurde sie vor allem für Verschnittweine eingesetzt; inzwischen erfolgt zunehmend auch reinsortiger Ausbau. Das bekannteste DOC-Gebiet für Negroamaro ist Salice Salentino, wo die Rebe meist mit etwas Malvasia Nera verschnitten wird.

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NERO D´AVOLA

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PERRICONE

Perricone ist eine Rotweinsorte die in Sizilien und in sehr eingeschränktem Maße in Tunesien kultiviert wird. In den Provinzen Agrigent, Palermo, und Trapani wird sie zur Anpflanzung empfohlen, in den Provinzen Messina und Syrakus ist sie zugelassen.

Perricone ist in den DOC-Weinen Contea di Sclafani Perricone, Contea di Sclafani Rosso, Delia Nivolelli Pignatello o Perricone und Delia Nivolelli Rosso zugelassen. Im sehr raren roten Marsala findet sie ebenfalls Verwendung. Aktuell (2001) sind ca. 1195 Hektar Rebfläche mit Perricone bestockt.

Die Perricone-Rebe erbringt weiche, farbkräftige und alkoholreiche Rotweine. Sie wird vor allem als Verschnitt-Partner oder (unter dem Namen Pignatello) auch für sortenreine IGT-Weine verwendet. Es wird vermutet, dass sie mit der Rebsorte Barbera verwandt oder identisch ist, was jedoch in Anbetracht der andersartigen ampelographischen Sortenmerkmale als wenig wahrscheinlich erscheint.

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PETIT ARVINE

Petite Arvine ist eine sehr alte Weißweinsorte, die im Kanton Wallis, Schweiz und im angrenzenden Aostatal in Italien angebaut wird. Die Herkunft ist unbekannt. Der aus dem Lateinischen abgeleitete Name bezieht sich möglicherweise darauf, dass die Rebe über das savoyische Arvetal ins Wallis gelangte.

Die bestockte Fläche im Wallis liegt bei 150 ha (Stand 2007, Quelle: Office fédéral de l'agriculture OFAG). Sie wächst nur auf den besten sonnigen und windgeschützten Terrassen-Lagen. Die Rebsorte treibt früh aus, reift aber fast zuletzt innerhalb des Rebsortensortiments des Wallis; ihr Vegetationszyklus ist also sehr lang. Meist erbringt die Petite Arvine ein Mostgewicht von 95 bis 110 Grad Öchsle.

Die Petite Arvine liefert einen hellgelben Weißwein mit großer Finesse und einer charakteristischen Salznote, der manchmal kurz Arvine genannt wird. In der Regel werden diese Weine trocken ausgebaut. Aus lange gereiften Beeren werden jedoch auch vereinzelt Dessertweine in der Art einer Trockenbeerenauslese gewonnen.

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PINOT NOIR

Spätburgunder, auch frz. Pinot noir, ital. Pinot nero, auch Blauburgunder oder Schwarzburgunder genannt, ist eine bedeutende und qualitativ sehr hochwertige Rotweinsorte. Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird.
Sie gilt als klassische Rote der kühleren Weinbaugebiete wie zum Beispiel in Burgund, aber auch in fast allen deutschen Gebieten. Der Spätburgunder ist ferner eine wichtige Grundlage für den Champagner. Die Alterung der Spätburgunder-Weine ist nur schwer vorauszusagen und somit riskant. Spitzenweine aus Burgund können jedoch sehr langlebig sein und entwickeln dann außerordentlich komplexe Aromen.

Im Allgemeinen verliert der Wein jedoch seinen Charme. Der Name „Pinot“ ist möglicherweise dem französischen Wort für Kiefern- oder Pinienzapfen („pin“) entlehnt und hängt somit mit der Form der Traube zusammen.

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PRIMITIVO

Primitivo ist eine rote Rebsorte und ist so begehrt, dass sie als Edelrebe gilt. Die daraus hergestellten, hochwertigen Rotweine enthalten durch den hohen Zuckergehalt der Traube meist sehr viel Alkohol und haben ein charakteristisches Aroma, das an Zimt, Nelken, schwarzen Pfeffer und dunkle Waldfrüchte erinnert. Die bekannteste italienische Anbauzone für Primitivo liegt in der Region Apulien, wo es die DOC-Zone Primitivo di Manduria gibt und unter IGT Primitivo di Puglia werden auch einige vorzügliche Weine verkauft.

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RIBOLLA GIALLA

Ribolla Gialla ist eine uralte autochthone Weißweinsorte aus Friaul-Julisch Venetien und Slowenien, die zur kleinen Familie der Ribolla-Reben zählt. Zeichen für den Anbau reichen bis ins Jahr 1300 zurück, aber schon die alten Römer sollen sie unter dem Namen Evola gekannt haben. Die Sorte war bis ins 19. Jahrhundert sehr beliebt und weit verbreitet, nach der Reblaus-Katastrophe ging der Bestand aber stark zurück. Empfohlen ist ihr Anbau in den italienischen Provinzen Gorizia, Pordenone und Udine. In den 1990er Jahren lag die bestockte Rebfläche bei 78 Hektar.

Die Sorte wird fast ausschließlich in der hügeligen Grenzregion zwischen Italien und Slowenien – von Tarcento über den Karst bis nach Istrien – angebaut. In der Ebene hat sie sich nie verbreitet, da sich die fruchtbaren Böden nicht für den Anbau der wüchsigen Sorte eignen.

Es gibt auch eine Ribolla verde, die aber aufgrund der mäßigen Qualität des Weines nur sehr selten angebaut wird.

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RIESLING

Riesling ist eine Rebsorte, die zu den hochwertigsten und kulturprägenden Weißweintrauben gezählt wird. Sie bringt qualitativ die besten Weine in klimatisch kühleren Weinbaugebieten hervor und wird vor allem in Deutschland, aber auch in zahlreichen Weinbauländern der Erde angebaut. Riesling-Weine genießen ein hohes Ansehen auf den internationalen Märkten. Viele Spitzenlagen im In- und Ausland sind ausschließlich mit Riesling bestockt. Vor allem in nördlichen Anbauländern wie Deutschland wird die Sorte fast ausschließlich in steilen Hängen angebaut.

In Österreich wird der Riesling in mehreren Anbaugebieten auf einer Fläche von 1643 ha (4,1 %, Stand 2009), kultiviert. In Abgrenzung zum populären Welschriesling heißt der Riesling häufig Rheinriesling oder Weißer Riesling. Unter den Anbaugebieten ist die Wachau das bekannteste. Die steilen Steinterrassen am Nordufer der Donau und im Spitzer Graben tragen durch ihre Fähigkeit, Wärme zu speichern, dazu bei, Spitzenweine mit ausgewogener Säure und fruchtigem Geschmack zu erzeugen.

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ROERO ARNEIS

Roero Arneis ist ein reinsortiger italienischer Weißwein aus dem Anbaugebiet Roero zwischen Canale und Alba in der Provinz Cuneo im Piemont. Die Weine hatten seit 1985 den DOC-Status („kontrollierte Herkunftsbezeichnung“) und besitzen seit dem 15. Juli 2004 den DOCG-Status („kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung“) und werden aus der alten, autochthonen Rebsorte Arneis kultiviert, die Ende des 20. Jahrhunderts fast ausgestorben war. Sie wird aber zunehmend wieder kultiviert und erfreut sich großer Beliebtheit. Der Roero Arneis wird allgemein besser beurteilt als der (etwas leichtere) Langhe Arneis. Während der Wein früher eher süßlich ausgebaut wurde, zeigt er sich heute meist frisch und fruchtig, mit angenehmer Säure. Roero Arneis sollte jung getrunken werden. Es wird auch ein Schaumwein „Roero Arneis Spumante“ hergestellt.

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RONDINELLA

Rondinella ist eine namhafte rote Rebsorte aus dem italienischen Veneto. Sie ist ein Bestandteil von Valpolicella, Bardolino, Amarone della Valpolicella und Recioto. Verschnitten wird sie häufig mit den Rebsorten Molinara und Corvina Veronese.

Rondinella wird selten sortenrein ausgebaut, da der Rotwein wenig eigenständigen Charakter aufweisen kann. Dennoch wird die Rebsorte auf großer Fläche angebaut. In den 1990er Jahren wurde eine bestockte Rebfläche von 2.975 Hektar erhoben. Ihr Anbau ist in den Provinzen Mantua und Verona empfohlen. Die Anbauflächen reichen dabei bis an den Gardasee. Kleinere Bestände sind auch in Argentinien bekannt.

Rondinella weist eine genetische Nähe zu den Rebsorten Oseleta, Corvina Veronese, Garganega, Dindarella und Pelara auf.

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SANGIOVESE

Sangiovese ist eine aus Italien stammende rote Rebsorte. Sie ist dort eine der wichtigsten und häufigsten Traubensorten und bildet die Grundlage für bekannte Weine wie Brunello di Montalcino, Chianti Classico, Chianti, Morellino di Scansano oder Vino Nobile di Montepulciano. Allgemein zeichnet sich ein Sangiovese-Wein durch eine eher helle rote Farbe und eine ausgeprägte Struktur mit einem hohen Säure- und Tanningehalt aus.

Die Hauptanbaugebiete des Sangiovese sind die traditionellen Siedlungsgebiete der Etrusker, vor allem die Region Toskana. Bedeutend vertreten ist er aber auch in der Emilia-Romagna und in den Marken.

Einige der bekanntesten Rotweine der Toskana basieren laut Produktionsbestimmung auf Sangiovese:
Brunello und Rosso di Montalcino, für diese Weine ist Sangiovese als einzige Traubensorte zugelassen.
Vino nobile und Rosso di Montepulciano, Sangiovese mindestens 70 %
Chianti Classico, Sangiovese mindestens 80 %, Chianti DOCG mindestens 70 %
Carmignano, Sangiovese mindestens 50 %
Morellino di Scansano, Sangiovese mindestens 85 %

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SAUVIGNON BLANC

Sauvignon Blanc, auch Sauvignon blanc, Blanc Fumé, oder Sauvignon Jaune genannt, ist eine Weißweinsorte mit weltweiter Verbreitung.

Die Rebsorte erlangt zunehmend Bedeutung und ist so begehrt, dass sie zu den 20 am häufigsten angebauten Rebsorten der Weinwelt aufrückte. Sauvignon Blanc ist die zweitwichtigste weiße Rebe nach Chardonnay. Im Jahr 2010 lag die weltweite Anbaufläche bei über 111.000 ha. Dies entsprach einer Steigerung von 70% in Bezug auf das Jahr 2000. Sortenrein ergibt sie einen frischen Wein mit eigenwilligen, pikanten Johannis- und Stachelbeeraromen, häufig auch „grünen“ Noten (frisch gemähtes Gras), und einem Mineralton mit einer unterstützenden Säurestruktur. Das typische Sauvignon-Blanc-Aroma wird durch den Gehalt an Methoxypyrazinen (Aromen von Kartoffel, grünem Paprika, grüner Bohne und grünem Spargel) verursacht.

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SEMILLON

Sémillon ist eine Weißweinsorte. Sie ist mit 34.000 ha Anbaufläche weltweit (Stand 1998) die achthäufigste weiße Sorte und gehört zu den besonders edlen Sorten, obwohl sie sehr ertragreich ist. 11.864 Hektar standen im Jahr 2007 allein in Frankreich (Quelle ONIVINS). Weil Sémillon aufgrund der dünnen Schale für Edelfäule anfällig ist, können Süßweine wie der Sauternes daraus hergestellt werden.

Aromen: Zitrone, Apfel, Aprikose, Honig

Abstammung: unklar, es handelt sich um eine alte französische Sorte (Sauternes)

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SYRAH

Syrah (auch Shiraz oder Balsamia) ist eine nicht sehr ertragreiche, aber hochwertige Rotweinsorte, die ursprünglich vor allem im Rhônetal in Frankreich kultiviert wurde. In Südafrika, in Australien, in den USA und in Kanada heißt die Sorte Shiraz. Die Rebe hat so hohe Bedeutung erlangt und ist so begehrt, dass sie in die Nobilität der Weinwelt aufrückte und als Edelrebe bezeichnet wird.

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ST. LAURENT

St. Laurent (Synonyme: Saint Laurent, Pinot Saint Laurent, Laurenzitraube, Svatovav?inecké, Svätovavrinecké) ist eine hocharomatische Rotweinsorte der Burgunderfamilie und stammt vermutlich aus Niederösterreich.

Synonyme: Blauer Saint-Laurent, Chvartser, Laurenzitraube, Laurentztraube, Lorentstraube, Lorenztraube, Lovrenac crni, Lovrijenac, Lovrijenac crni, Pinot Saint Laurent, Saint-Laurent, Saint Laurent noir, Saint Lorentz, Sankt Laurent, Sankt Lorentztraube, Sent Lovrenka, Svatovav?inecké, Svatovav?inecké, Svätovavrinecké, Szent lörine, Szentlörinc, Vavrinak

Abstammung: ein natürlicher Burgundersämling.

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SUSUMANIELLO

Susumaniello oder Somarello Nero ist eine in der italienischen Region Apulien verbreitete Rotweinsorte, die vermutlich ursprünglich aus Dalmatien stammt und farbintensive, säurebetonte Rotweine erbringt. Sie wird hauptsächlich in der Provinz Brindisi angebaut, wo sie vor allem als Verschnitt-Komponente in den Negroamaro-basierten Brindisi Rosso und Brindisi Rosato sowie dem Ottavianello-basierten Ostuni Ottavianello Verwendung findet. Innerhalb dieser Provinz belegt sie ca. fünf Prozent der Rebfläche, was einer bestockten Fläche von ca. 72 Hektar gleichkommt (Stand 1999). Seit dem 6. September 2003 wird ihr Anbau in Apulien offiziell empfohlen.

In einer 2008 veröffentlichten Untersuchung wurde bei Susumaniello eine Verwandtschaft zur Rebsorte Sangiovese hergestellt. Aufgrund der noch nicht zweifelsfrei ermittelten Eltern der Sorte Sangiovese lässt sich das genaue verwandtschaftliche Verhältnis noch nicht präzisieren.

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TEROLDEGO

Teroldego ist eine autochthone Rotweinsorte aus dem Norden Italiens.

Die spätreifende Sorte ergibt fruchtige, dunkle Rotweine mit verhältnismäßig geringer Tanninausprägung, die anfällig für Reduktion sein können. Sie ist in geringem Maße gefährdet von den Rebkrankheiten Echter Mehltau, Falscher Mehltau der Weinrebe und Rohfäule. Ihre Weine finden Eingang in die Denominazione di origine controllata Weine des Teroldego Rotaliano und des Sorni.

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TOCAI FRIULANO

Friulano ist eine autochthone Weißweinsorte Norditaliens und eine klassische Sorte des Friauls und Venetiens. Ihr Anbau wird in etlichen Provinzen Norditaliens empfohlen. Zugelassen ist sie ferner in Argentinien, Chile und Russland. In Italien wurde im Jahr 1999 eine bestockte Rebfläche von 7.260 Hektar erhoben, in Argentinien belief sich die Fläche auf knapp 1.000 Hektar.

Die Rebsorte hieß in Italien ursprünglich schlicht Tocai. Der Ampelograph Dalmasso schlug jedoch die Bezeichnung Tocai Friulano vor, um eine Verwechslung mit dem Tokajer zu vermeiden. Am 21. August 2006 wurde weingesetzlich verfügt, dass die Bezeichnung der Rebsorte seit dem Jahrgang 2008 nur noch Friulano lauten darf, damit die Auflagen der EU in puncto Markenschutz des Tokajer erfüllt werden.

Die spätreifende Sorte ist wuchsstark und ertragskräftig. Die reinsortigen Weißweine sind von strohgelber bis goldgelber Farbe und verfügen über einen hohen Alkoholgehalt. Aus ihr werden sowohl trockene als auch süße Weine gewonnen, wobei die deutlich besseren Qualitäten bei der süßen Variante zu finden sind. Der Wein findet reinsortig oder im Verschnitt Eingang in die DOC-Weine Bianco di Custoza, Colli Berici, Collio Goriziano, Colli Orientali del Friuli, Friuli Annia, Friuli Aquileia, Friuli Grave, Friuli Isonzo und Friuli Latisana.

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TREBBIANO

Trebbiano oder Trebbiano Toscano ist eine weiße Rebsorte. Sie ist eine der ältesten und heute die meistangebaute Rebsorte in Italien und Frankreich und bringt große Erträge. Außer in Italien wird die Traube noch in Frankreich angebaut, wo sie im Süden „Ugni blanc“ und im Cognac-Gebiet „Saint-Émilion“ heißt.

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VERDECA

Die weiße Rebsorte Verdeca ist eine autochthone Sorte Süditaliens und wird vorwiegend in der Region Apulien angebaut. Sie erbringt einen blaßgelben grünlichen Wein mit neutralem Aroma (in seiner besten Ausprägung verfügt der Weißwein über ein Mandel-Bouquet) und Geschmack. Die Sorte dient vor allem als Basis für Vermouth und für Verschnitte, zum Beispiel für die DOC-Weißweine Locorotondo und Martina Franca. Er wird häufig mit Bianco d‘Alessano, Bombino Bianco, Fiano und Malvasia Toscana verschnitten.

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VERDICCHIO

Verdicchio ist eine weiße Rebsorte Mittelitaliens. Die Rebsorte stammt vermutlich von der Trebbiano-Greco Familie ab und ist schon seit der Zeit der Etrusker in Italien bekannt. Die bestockte Fläche beläuft sich auf ca. 4000 Hektar. Anpflanzungen sind in den Regionen Marken, Umbrien und Abruzzen sowie auf der Insel Sardinien bekannt.

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VERMENTINO

Vermentino ist eine spät reifende Rebsorte. Die Weine sind in der Regel goldgelb mit grünlichen Reflexen. Ihr Bukett ist intensiv, fruchtig und duftig. Sie sind meist trocken und aromatisch und haben einen leicht bitteren Unterton.

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VERNATSCH

Vernatsch, italienisch "Schiava", ist die häufigste Rotweinsorte in Südtirol. Das typische Anbaugebiet ist das Überetsch, wo der Wein als „Kalterersee“ berühmt ist. Auch sehr bekannt sind der „St. Magdalener“ aus den Lagen in und um Bozen sowie „Meraner Hügel“ und „Bozner Leiten“. Charakteristisch für einen Vernatsch ist das ausgeprägte Frucht- und/oder Mandelaroma. Die Sorte ist nicht zu verwechseln mit der Vernaccia-Traube. Die Verwandtschaft dieser Rebsorte ist im Balkan (Kroatien) anzutreffen.

Von der Vernatschrebe sind sehr viele Variationen bekannt; in Südtirol sind dies "Großvernatsch" ("Schiava Grossa"), "Mittervernatsch", "Grauvernatsch" und "Tschaggelevernatsch". Schon im Mittelalter wurde Vernatsch-Wein als „Potzner“ an Klöstern und Höfen im süddeutschen Raum erwähnt.

Die "Großvernatsch", deren Name sich von den für eine Weintraube ungewöhnlich großen Trauben ableitet, wird unter dem Namen "Black Hamburg" auch als Tafeltraube verkauft. Während die Weinnutzung auf Norditalien, Südtirol und Baden-Württemberg beschränkt ist, wird der Großvernatsch zur Tafeltraubengewinnung weltweit auf großen Flächen angebaut.

In Württemberg heißt die Sorte "Trollinger".

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WEISSBURGUNDER

Der Weiße Burgunder, auch Weißburgunder, Pinot blanc, Pinot bianco oder in Österreich Klevner ist eine Weißweinsorte. Sie ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt und wird zu den Burgundersorten gezählt. Ihre Beerenhäute sind die hellstfarbigen unter den Burgundersorten.

Lange Zeit wurde nicht zwischen dem Pinot blanc, dem Chardonnay und dem Auxerrois differenziert, da alle drei Sorten nur durch geschulte Ampelographen und molekularbiologische Verfahren unterschieden werden können.

In südlicheren Anbaugebieten fehlt der Sorte oft die Säure, dort wird sie daher häufig vom Chardonnay verdrängt.

Abstammung: sehr alte Sorte, Mutation aus dem Grauburgunder, der seinerseits aus dem Spätburgunder entstanden ist.

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WELSCHRIESLING

Welschriesling ist eine Weißweinsorte. Welschriesling ist eine frostresistente, spät reifende Rebsorte, die sich im mittel- und südosteuropäischen Kontinentalklima bei geringen Niederschlagsmengen besonders wohl fühlt und auf sandigen, mit Wasser und Nährstoffen versorgten Böden hohe Erträge bringt. Es besteht eine Anfälligkeit gegen Stiellähme, der durch geeignete Kulturmaßnahmen entgegengewirkt werden kann.

Vorwiegend in Mittel- und Südosteuropa verbreitet, ist Welschriesling beispielsweise die wichtigste Rebsorte der ungarischen Weinbauregion Badacsony. Auch in Österreich hat er große Bedeutung. Während rund um den Neusiedler See eher Süßweine ausgebaut werden, dient die Traube in der Steiermark und im Weinviertel als Grundlage für trockene Weine, die ohne Verlust der für sie typischen Fruchtigkeit allerdings nicht allzu lange lagerfähig sind.

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ZIBIBBO

Die Weißweinsorte ‘Muscat d’Alexandrie’ zählt zur großen Familie der Muskateller und ist eine Verwandte des Muscat blanc à petits grains.

Auf Sizilien, wo zahlreiche süße Passitos wie zum Beispiel der Moscato di Pantelleria aus ihr gekeltert werden, ist die Sorte unter dem Namen ‘Zibibbo’ bekannt. Der Name leitet sich vom afrikanischen Kap Zibibb ab, angeblich brachten die Phönizier diese Sorte aus Ägypten nach Süditalien. In Südafrika war sie ein Bestandteil des Constantia.

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Quellennachweis: https://de.wikipedia.org/wiki



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